ESC ab nächstem Jahr ohne Raab

hat uns die schlagfertige geschenkt, die die Herzen aller im Sturm eroberte und mit ihrem „Satellite“ einen wahren Ohrwurm landete. Durch ein ausgefeiltes Konzept gelang es Raab, dieses Ausnahmetalent ausfindig zu machen und dafür zu sorgen, dass es beim ESC nach Jahren wieder einmal hieß: „Twelve points for germany!“.
Nach dem 2011 bei dem Raab die Moderation übernahm, kündigt er jetzt an, sich von diesem Contest zurückzuziehen. Er will weder als Moderator noch als Juryvorsitzender, Komponist oder musikalischer Produzent weiterhin für den ESC tätig sein. Viele Fans sind sehr enttäuscht, denn Raab hat dem ESC wieder mehr Pfiff verliehen und dafür gesorgt, dass auch wieder jüngere Personen einschalten und mitfiebern. Aber dieser Schritt ist auch verständlich, denn es wird für den Entertainer schwierig werden an seine Erfolge anzuknüpfen, deswegen ist es ratsamer, sich zu verabschieden und dem Publikum positiv im Gedächtnis zu bleiben.

Doch wer Raab kennt, wird wissen, dass er es nie so ganz lassen kann. Mit seiner Produktionsfirma Brainpool TV stellt er weiterhin den Sendern ARD und Pro7 das Showformat „Unser Star…“ zur Verfügung. Es klingt ganz so, als würde er von nun an im Hintergrund agieren, was zumindest eine kleine Hoffnung ist.

Stefan Raab

Stefan Raab

Unklar ist jedoch, wer den Platz von Raab füllen soll. Es wird sehr schwierig einen so gewitzten und intelligenten Entertainer zu finden, der gleichzeitig eine gute Nase im Bezug auf Musik hat. Der Nachfolger wird es auf jeden Fall nicht einfach haben. Doch bevor große Panik ausbricht und jeder wieder vermutet, dass es mit Deutschland und dem ESC nur Berg abgehen kann, sollte sich vor Augen führen, dass es noch 12 Monate dauert, bis der nächste Contest ansteht und bis dahin noch eine Menge passieren kann.

(Foto von Daniel)

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